Plakatives

Ruth Stoltenberg Fotografie

Plakatives I

Plakatives II

Ähnlich wie in Serie "Verschrobenes" verschmelzen auch hier Figuren und Objekte der Realität mit solchen auf Abbildungen. Allerdings handelt es sich hier ausnahmslos um Plakate, deren Materie aus Papier oder Folie zumindest auf den zweiten Blick auch als solche erkannt wird. Die fiktiven Elemente werden demnach nicht durch Transparenz oder Spiegelung (wie in "Verschrobenes") sichtbar, sondern unmittelbar. Teilweise geht durch die "echt wirkende Abbildung" die Zweidimensionalität des Gemalten verloren und erinnert dadurch an das Trompe l'oeil in der Maleriei, das Spiel mit der Illusion des Betrachters. Auch in meinem Buch über die HafenCity verwende ich dieses Stilmittel häufiger.