Living Inventory

Ruth Stoltenberg Fotografie

Bilderteil "Schengen"

Blick in die Ausstellung

Neuerscheinung im Verlag Kettler

 

Living Inventory

 

Katalog mit Fotografien von

K.T. Blumberg, Dieter Hanke, Irinadabo, Tobias Keppler, Torsten Schumann,

Dieter Seitz, Cina F. Sommerfeld, Ruth Stoltenberg, Wolfgang Zurborn

 

Herausgeber: Wolfgang Zurborn, Lichtblick School

Konzept: Wolfgang Zurborn

Text: Peter V. Brinkemper, Deutsch/Englisch

Softcover, 21 x 29,7 cm

76 Seiten, 63 Farbabbildungen

ISBN 978-3-86206-617-9

 

Gesamtherstellung: Druckerei Kettler, Bönen

 

Bestellung per E-Mail an: ruth.stoltenberg@t-online.de

18,00 € (inkl. Versand in Dtl.) und auf Wunsch gerne signiert

 

 

 

 

 

 

 

Begleittext von Peter V. Brinkemper:

Fotografie ist visuelle Findung und geistige Erfindung des Realen, Gegenstandserfassung und Situationsdeutung, Wirklichkeitsbezug und Konstruktion. Nur wenn das eigene ästhetische Interesse am Zusammenspiel von Medium und Realität individuell reflektiert wird, kann Fotografie mehr sein als bloße mechanische Anwendung: die perspektivische Erfassung erlebter Wirklichkeit. Fotografie basiert auf der Kreativität von Individuen, die ihre eigene Sprache in künstlerischer Auseinandersetzung mit Thema, Technik und Wirklichkeit entwickeln. So entstehen eigensinnige Bilder, Motive und Kompositionen, die nicht instrumentalisierbar sind. Eine fotografische Schule zeichnet sich aus durch Offenheit, ästhetisches und kognitives Reflexionsniveau, Pluralität und evolutionäre Dynamik. An diesen Kriterien orientieren sich auch die hier vorgestellten Künstlerinnen und Künstler

 

 

Ruth Stoltenberg dokumentiert die Formensprache im Dreiländereck zwischen Luxemburg, Frankreich und Deutschland: Erinnerungen an bäuerliche Bauweisen, Relikte der Französischen und der industriellen Revolution, zwischen Ideal und Guillotine, gelungene und verbaute Architektur, unfreiwillige Ornamente und fahrlässige Hässlichkeit, Zugänge und Abschottungen. Die Aufnahmen legen die Inszenierungen des Alltags offen und erlauben die Frage nach möglichen provinziellen, nationalen oder europäischen Bezügen.